Ein Gründer aus den USA hat die Geschäftsidee einer Tauschbörse für Kinderkleidung im Internet umgesetzt. Diese Idee stammt aber im Grunde nicht aus den USA und ist zudem auch wesentlich älter als das Internet. In früheren Zeiten, als es nur drei Fernsehprogramme und keine sozialen Netzwerke gab, war es allgemein üblich, getragene Kinderkleidung zu tauschen. Dies funktionierte, weil die Familien meist mehrere Kinder hatten und die sozialen Kontakte in der realen Welt genügend Optionen für einen bargeldlosen Kleidertausch boten. Dies hat sich in den heutigen Kleinfamilien geändert.
Nicht geändert hat sich jedoch der Sachverhalt, dass Kinder oft schneller ihrer nicht immer billigen Kleidung entwachsen, als die Eltern dies beim Kauf geahnt hatten. Dies führt dazu, dass in vielen Haushalten große Mengen an kaum getragener gut erhaltener Kleidung vorhanden sind, die das eigene Kind nicht mehr gebrauchen kann. Grundsätzlich lässt sich für solche Kleidungsstücke ein Abnehmer auf dem Flohmarkt oder im Netz finden. Aber mit der Suche nach einem Käufer ist ein hoher Aufwand an Organisation, Zeit und Arbeit verbunden. Da viele Menschen diesen Aufwand scheuen, bietet sich hier der Ansatz für die Geschäftsidee der Tauschbörse für Kinderkleidung.
So eine Börse im Netz zu installieren, bringt für alle Beteiligten eine Reihe von Vorteilen. So wird mit einer Tauschbörse im Netz die potenzielle Marktgröße aus Anbietern und Nachfragern sehr groß. Der Tausch der Kleidung beschränkt sich nicht wie in früheren Zeiten auf das eigene Viertel, sondern wird auf das ganze Land ausgeweitet. Da ein Tausch einzelner Kleidungsstücke wenig effektiv wäre, bietet es sich an, einen Pakettausch zu organisieren. Dies bedeutet, dass ein ganzes Sortiment einer bestimmten Kleidungsgröße zur Verfügung gestellt und verschickt wird. Der Kontakt der Tauschwilligen erfolgt hierbei über die Tauschbörse. Die Tauschbörse übernimmt den mit dem Tausch verbundenen Verwaltungsaufwand sowie die Lieferung geeigneter Verpackungen. Sie erhält dafür von den beteiligten Tauschparteien eine Provision.
Der Investitionsaufwand für eine solche Tauschbörse im Netz ist gering. Da der Arbeitsaufwand direkt von der Auftragslage abhängt, kann er gut gesteuert werden. Daher ist die Umsetzung dieser Geschäftsidee auch als Nebentätigkeit durchführbar.
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